Unsere Adventsgeschichte

Aufregung in der Weihnachtsfabrik

In der Weihnachtsfabrik ist einiges los: Etienne, der Hüter der Weihnacht, ist nicht auffindbar und die Weihnachtsvorbereitungen geraten durcheinander. Ob Weihnachten doch noch gerettet werden kann und wo Etienne abgeblieben ist, erfahren Sie in unserer Weihnachtsgeschichte. 

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Beschreibung der einzelnen Figuren

Etienne

Etienne arbeitet seit vielen Jahren in der Weihnachtsfabrik. Ganz inoffiziell ist er dort der Beschützer der Weihnacht, denn nur er kennt alle Rezepte und Abläufe. Obwohl ihm die Arbeit in der Weihnachtsfabrik viel Spaß macht, will er dennoch weg, um sich seinen langersehnten Traum zu erfüllen. Er findet plötzlich Helfer, die ihn unterstützen sein Ziel zu erreichen.

 

Jonas

Jonas lebt mit seinen Eltern und seiner Familie in Napapiiri. Er ist 11 Jahre alt und besucht die Petteri Schule. Er liebt Weihnachten und freut sich jedes Jahr sehr auf das Fest. Eines Tages besucht er mit seiner Schulklasse die Weihnachtsfabrik. Er ist hin und weg von den vielen Eindrücken. Hier treffen Jonas und Etienne erstmals aufeinander und ihr gemeinsames Abenteuer beginnt.

 

Hilda

Hilda ist Jonas beste Freundin. Sie gehen in die gleiche Klasse und sind unzertrennlich. Gemeinsam haben sie schon viele Abenteuer erlebt. Hilda mag Weihnachten zwar, aber manchmal scheint der Zauber bei ihr nicht mehr anzukommen. Ihrer kleinen Schwester zuliebe hält sie aber immer noch an Weihnachten fest. Das bringt sie auch dazu Jonas zu helfen, Etiennes Traum zu erfüllen.

 

 

Senta

Sie ist Etiennes Schwester. Sie arbeitet ebenso wie er in der Weihnachtsfabrik. Seit jeher ist sie eifersüchtig auf Etienne, weil er immer die Hauptverantwortung in der Weihnachtszeit trägt. Daher macht sie ihm das Leben in der Weihnachtsfabrik schwer.

 

Kristina

Kristina ist die Leiterin der Weihnachtsfabrik. Sie weiß Etiennes Arbeiteinsatz zu schätzen und ist auch die einzige, die Etiennes wahre Geschichte kennt. Sie sorgt sich um Weihnachten 2016 und versucht alles, um das diesjährige Fest trotz allen Schwierigkeiten so schön wie möglich zu gestalten.

 

 

 

 

Rupert

Rupert ist Kristinas rechte Hand. Er sorgt dafür das alle Abläufe in der Weihnachtsfabrik bestmöglich funktionieren. Er koordiniert alle Helferlein und macht alle nötigen Besorgungen, damit der Betrieb läuft. Und er kümmert sich darum, dass „fremde“ Besucher bestmöglich versorgt werden, sodass sie zu Hause „wie von alleine“ backen können, aber niemandem den wahren Ort der Weihnachtsfabrik verraten.

9. Dezember

Ausflug in die Weihnachtsfabrik

Rupert sucht Etienne. Ist er tatsächlich nicht mehr in der Weihnachtsfabrik und soll er Kristina darüber informieren?

Weiter lesen: Rupert überlegt, ob er Etiennes Verschwinden melden soll

Als Rupert Etiennes Zimmer in der Weihnachtsfabrik betrat, merkte er, dass sein Bett glatt und unbenutzt aussah. Entweder hatte Etienne es bereits selbst wieder aufgebettet oder er war gar nicht erst da gewesen. Was sollte das nur bedeuten? Rupert wurde unsicher. Er begann sich erhebliche Sorgen zu machen. Schließlich könnte Etienne ja überall sein. Gut versteckt in der Weihnachtsfabrik? Oder war er im Wald, der diese umgibt? Oder überhaupt schon hoch oben im kalten Norden in Napapiiri? Rupert überlegte, ob er Kristina sofort sagen sollte, dass Etienne verschwunden war, oder ob er der Sache nicht lieber doch zuerst selbst auf den Grund gehen sollte. Er wog ab, was jeweils geschehen könnte: "Sag ich es Kristina, und Etienne taucht plötzlich in einer der Weihnachtspost-Hallen auf, gibt es vielleicht eine unnötige Aufregung, die den gesamten Zeitplan durcheinander wirft. Sag ich es Kristina nicht, und Etienne ist wirklich verschwunden, werde ich womöglich verantwortlich gemacht, wenn etwas Schlimmes geschieht." Es war eine schwere Entscheidung, die Rupert ganz alleine treffen musste - womöglich sogar die schwerste seines bisherigen Lebens. Was wäre, wenn er Kristina einfach erzählen würde, dass er in Napapiiri noch etwas zu erledigen habe, um Zeit zu gewinnen, damit er mehr über Etiennes Verschwinden in Erfahrung bringen könnte. Schließlich erledigt er ja die Einkäufe für die Weihnachtsfabrik und war somit der Einzige, der sie regelmäßig verlassen durfte. Da würde es gar nicht auffallen, wenn er einmal mehr losfahren würde. Und in Napapiiri hatte er viele Freunde, womöglich hatte einer von ihnen Etienne gesehen. Aber Kristina anschwindeln? Rupert war sich unsicher. Das hatte er noch nie getan. "Vielleicht warte ich einfach noch eine paar Stunden, vielleicht taucht Etienne ja von selbst wieder auf", dachte Rupert sich und entschied, Kristina noch nichts zu sagen und erst mal in der Fabrik alle Ecken abzusuchen.

Fahrrad, Bus, Bahn, Flugzeug, zu Fuß oder per Anhalter. Das alles waren Möglichkeiten, um nach Caracalla zu gelangen. Wobei, mit dem Fahrrad im Winter war eindeutig zu kalt. Per Anhalter zu dritt - wohl kaum umsetzbar. Bus und Bahn fuhren nicht direkt, und oftmaliges Umsteigen hatten Hilda und Jonas alleine noch nie gemacht. Davor hatten sie zu viel Angst. "Was ist, wenn wir einen Zug verpassen, dann kommen wir gar nicht an unser Ziel“, warf Jonas daher ein. "Also dann einfach zu Fuß", lautete Hildas nächster Vorschlag. "Ach, dass schaffen wir nie. Das ist für mich und meine kurzen Beine viel zu weit!", verneinte Etienne. "Fliegen wäre am schnellsten", schlug Hilda daraufhin vor. Aber wo sollten die drei ein Flugzeug herbekommen, und wer von ihnen könnte es überhaupt fliegen? Hilda erinnerte sich, dass ihr Vater früher einmal Modellflugzeuge gehabt hatte. Sie war sich sicher, dass er die selbst gebaut hatte, auch wenn sie ihn nie dabei zugesehen hatte. Also es musste irgendwo bei ihnen im Haus Flugzeuge und Hubschrauber geben. Und sie meinte sich daran erinnern zu können, auch einmal ein Luftschiff gesehen zu haben. "Also ein Luftschiff müsste funktionieren!“, meinte Etienne und sprang vor Freude in der Garage umher. „Ein Luftschiff, ein Luftschiff, wir bauen ein Luftschiff! Hurra, wir bauen ein Luftschiff!“ „Nur mit der Ruhe, Etienne.“ bremste ihn Jonas. "Wir müssen zuerst einmal herausfinden, wo Hildas Vater seine Modelle aufbewahrt und nachsehen, was da ist und was überhaupt funktioniert." Etienne nickte. Er war begeistert und zuversichtlich. Das würde schon klappen, da war er sich hundertprozentig sicher. Immerhin hatten sie nun endlich eine Idee, wie sie nach Caracalla kommen könnten. Wo genau die Modelle sein konnte, wusste Hilda nicht, aber sie vermutete, dass sie im Keller versteckt wären. „Da darf ich nie rein“, erzählt sie, „Als würde mein Vater dort etwas ganz Besonderes lagern. Das müssen seine Flugmodelle sein. Da bin ich sicher.“ Gesagt getan: Jetzt mussten sie also nur unbemerkt in den Keller kommen. Also liefen sie los, um zumindest vor Hildas Eltern zu Hause zu sein.

Dort angekommen standen sie vor der nächsten Herausforderung. Hildas Vater war nämlich schon da. Martas Ballettunterricht war ausgefallen, und so hatte er sie schon früher als üblich abgeholt. Natürlich war die Kleine enttäuscht, und so versprach er mit ihr zu spielen, sobald sie zu Hause wären. Und da saßen sie nun im Wohnzimmer. Marta hatte ihren Spaß und zeichnete etwas, ihr Vater sah ihr dabei zu. „Gut so, immerhin sind sie beschäftigt“, sagte Hilda zu Jonas und Etienne. „Wir müssen aber trotzdem ganz leise sein. Ich will keinen Ärger bekommen.“ Behutsam schlichen sich Hilda, Jonas und Etienne am Küchenfester vorbei zum Hintereingang im Garten. Dort gab es einen zweiten Zugang zum Keller und so merkten weder Hildas kleine Schwester noch ihr Vater, dass sie sich aufmachten, in den Keller zu gehen.

Was Jonas, Hilda und Etienne schließlich im Keller finden und ob sie damit nach Caracalla kommen, ergibt sich morgen.

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Rezeptvideo zur Geschichte

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