Seit 2010
Das Unternehmen wächst!

Richard Oetker übernimmt Anfang 2010 die Geschäftsführung. Das Unternehmen wächst und erweitert sich ständig und geht zum Beispiel mit der Einführung des neuen Sortimentsbereich Dekor neue Wege. Dr. Oetker, ein Familienunternehmen mit regionalen Wurzeln und internationalen Zielen, geht zuversichtlich in die Zukunft, immer nach dem Leitsatz: „Qualität ist das beste Rezept.“

Pizza Tradizionale

Dr. Oetker präsentiert die neue Dimension der Steinofen Pizza. Eine Pizza, die Leidenschaft und Tradition zu einem zeitgemäßen, modernen Genuss verbindet. Die aussieht und schmeckt wie eine authentisch italienische Steinofen Pizza. Denn die Teigzutaten werden in einem aufwendigen Prozess zu einem lockeren Teig geknetet, der in der Gärphase Aroma und Lockerheit erhält. Er wird im Steinbackofen nach einem extra auf ihn abgestimmten Verfahren gebacken.

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Globalisierung

Dr. Oetker ist in nahezu allen Produktbereichen Marktführer in Deutschland. Das Unternehmen orientiert sich immer stärker global und baut die Zahl der Ländergesellschaften auf rund 40 aus. Der Anteil am Umsatz, der im Ausland erwirtschaftet wird, wächst weiter und gewinnt zunehmend an Relevanz für das gesamte Unternehmen.

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  • Ausweitung der Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf auf weitere Länder
  • Finanzielle Soforthilfe für SOS-Kinderdörfer infolge verheerender Naturkatastrophen
  • Weitere Maßnahmen und Programme zur Mitarbeiterförderung

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    2000-2009
    Tolle Flecken verändern die Welt

    Ausgehend von der Idee eines natürlichen Milchpuddings entstand Dr. Oetker Paula – der erste Pudding für Groß und Klein, der Kuhflecken hat, die mit einem eigens für Dr. Oetker patentierten Verfahren in die Becher gefüllt werden und garantiert nicht verrutschen. Dafür wurden spezielle Fertigungsanlagen entwickelt und gebaut.

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    Dr. Oetker Welt

    Am Standort Bielefeld wird im März 2005 die Dr. Oetker Welt eingeweiht. Die Markenausstellung präsentiert die Entwicklung des Familienunternehmens und dessen Produkte im eindrucksvoll umgebauten Puddingpulverbau.

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    • Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf
    • Kooperation mit verschiedenen Bildungseinrichtungen
    • Programme für Mitarbeiter zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Gesundheitsförderung und Altersvorsorge
    • Aktive und finanzielle Katastrophenhilfe
    • Gründung Richard und Ida-Kaselowsky Stiftung

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      1990-1999
      Zeit zum Frühstücken

      Das Produktangebot wird auf die Kernkompetenzen des Unternehmens und dadurch auch auf Wachstum ausgerichtet. Zugleich werden neue Geschäftsfelder - wie beispielsweise der Müsli-Markt - erfolgreich für die Marke Dr. Oetker erschlossen. Die Strategie, die osteuropäischen Märkte für Dr. Oetker zu erschließen, ist erfolgreich.

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      • Gründung der Rudolf-August Oetker-Stiftung
      • Finanzielle Unterstützung von Bedürftigen infolge von Naturkatastrophen
      • Weiterführende Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
      • Systematische Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
      • Umfangreiche Maßnahmen und Projekte zum Umweltschutz sowie deren Kommunikation
      • Verschiedene Auszeichnungen für das Umweltengagement

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        1980-1989
        Dr. h. c. August Oetker

        1981 tritt Dr. h. c. August Oetker, Urenkel des Firmengründers, in das Unternehmen ein. Unter seiner Führung werden mehrere rechtlich selbstständige Unternehmenseinheiten zur heutigen Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG zusammengeführt. Insbesondere treibt er unter dem Dach der Dr. Oetker GmbH die Internationalisierung des Nahrungsmittelgeschäftes voran.

        Internationalisierung

        Auch die Internationalisierung des Unternehmens hat mit einem einheitlichen Erscheinungsbild stattgefunden. Die Auslandsfirmen und die Produkte, in Italien unter dem Namen „cameo“ und bis vor einiger Zeit in Frankreich unter „ancel“ auf dem Markt vertreten, können auf den ersten Blick als integraler Bestandteil der Marke Dr.Oetker erkannt werden.

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        • Integration der Umweltphilosophie und Durchführung erster systematischer Umweltmaßnahmen (Systematisierung)
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        Die Tiefkühlpizza

        Als immer mehr Tiefkühltruhen in den Haushalten zum Einsatz gelangen, bringt Dr. Oetker 1970 die erste Tiefkühlpizza auf den Markt. Auch mit dieser Innovation entspricht das Unternehmen den sich ständig weiterentwickelnden Verbraucherwünschen.

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        • Unterstützung regionaler Einrichtungen

          1960-1969
          • Gründung des Bielefelder Kinderschutzbund
          • Stiftung regionaler Einrichtungen


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            1950-1959
            Dr. Oetker und das Fernsehen

            Neue Märkte im Lebensmittelbereich werden erschlossen und nach und nach weitere Sortimente eingeführt. "Frau Renate" bringt die Dr. Oetker-Produkte über das Fernsehen in jeden bundesdeutschen Haushalt und spiegelt die zeitgenössischen Wünsche der Konsumenten wider.

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            • Schaffung von Wohnraum
            • Unterstützung von Kindertageseinrichtungen
            • Gesundheitshaus für die Mitarbeiter

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              1940-1949
              Rudolf-August Oetker

              Rudolf-August Oetker, der Enkel des Firmengründers, übernimmt die Unternehmensführung im Jahre 1944 und beginnt schon kurz nach dem Krieg mit dem Wiederaufbau des Unternehmens.

              Aufarbeitung Unternehmensgeschichte

               

              Die Nähe der Unternehmensleitung zu den Machthabern des Dritten Reiches ist inzwischen wissenschaftlich-kritisch aufgearbeitet worden.

               

              "Dr. Oetker und der Nationalsozialismus", Verlag C.H. Beck www.chbeck.de/11431209

              Zeitgemäße Rezepte

              Auch in der Not ist Dr. Oetker ein Ideenlieferant beim Backen und Kochen. Mit "zeitgemäßen" Rezepten erhalten die Hausfrauen Tipps, wie sie knappe Zutaten in wohlschmeckende Gebäcke verwandeln können.

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              1930-1939
              Intensive Werbung

              Intensive Werbung, darunter Informationsmobile, Filmvorführungen und Vortragsveranstaltungen, bringen die Produkte der Marke Dr. Oetker überall dem Verbraucher näher.

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              Oetker-Siedlung - Kupferhammer Brackwede ca. 1930
              • Einrichtung der ersten Pensionskasse zur Verbesserung der Altersvorsorge der Mitarbeiter
              • Schaffung von Wohnraum und Beschäftigung

                1920-1929
                Dr. Richard Kaselowsky

                1920 übernimmt Dr. Richard Kaselowsky, den die Witwe des Gründersohnes in zweiter Ehe geheiratet hatte, die Führung des Unternehmens. Zu dieser Zeit sind bereits über 600 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig.

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                Neue Schwestergesellschaft im Ausland

                Dr. Kaselowsky setzt den Erfolg des Gründers fort und weitet Produktion und Vertrieb auch im Ausland aus: In Frankreich, Polen, Belgien, Dänemark und Italien werden Schwesterfirmen gegründet.

                • Gesellschaftliches Engagement für Mitarbeiter und Angehörige zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
                1910-1919
                Der erste Abschnitt der Unternehmensgeschichte

                Mit dem ersten Weltkrieg endet der erste Abschnitt der Unternehmensgeschichte. 1916 fällt der Sohn des Firmengründers. 1918 stirbt Dr. August Oetker und hinterlässt ein Unternehmen, das trotz der Folgen des Krieges zu den bedeutendsten seiner Art in Europa zählt.

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                Der erste Markenartikel

                Zu den bleibenden Leistungen des Firmengründers gehört, dass er einen der ersten Markenartikel überhaupt geschaffen hat.

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                • Gründung Dr. August Oetker Stiftung
                • Engagement in Forschung und Wissenschaft beim Bund deutscher Forscher und der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft
                • Unterstützung von Kriegswaisen und Bedürftigen

                1900-1909
                Unternehmerischer Weitblick

                Weitblick beweist Dr. August Oetker, als er um die Jahrhundertwende das Warenzeichen für seine Produkte schützen lässt. Der rot-weiße "Hellkopf" prangt seitdem auf allen Dr. Oetker Packungen und signalisiert dem Verbraucher, dass sich darin Produkte von höchster Qualität befinden.

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                Mehr Einsatz für mehr Umsatz

                Der Auszug aus der Aschoff’schen Apotheke am 15. Mai 1900 war ein Meilenstein in der Geschichte der Firma. Wer ahnte schon an diesem Tag, dass zwei Jahre später die Produktion wieder einen so unglaublichen Sprung gemacht haben würde, dass zusätzliche Erweiterungsbauten errichtet werden mussten?
                Eine Hürde aber war noch nicht überwunden: Bis 1906 musste das Abfüllen in Tüten wegen der erforderlichen Genauigkeit noch in Handarbeit ausgeführt werden.

                • Förderung naturwissenschaftlicher Institutionen
                • Freiwillige Sozialleistungen für Mitarbeiter
                1891-1899
                Wie alles begann!

                In der Hinterstube einer Bielefelder Apotheke fängt im Jahre 1891 alles an: Der junge Apotheker Dr. August Oetker hantiert bis spät in die Nacht mit Apothekerwaage, Mörser und verschiedenen Pülverchen. Was er da in hartnäckiger Forscherarbeit entwickelt, revolutioniert das Backen: das Backpulver Backin! In kleine Tütchen wird exakt die für jeweils ein Pfund Mehl richtige Menge portioniert.

                Dr. August Oetker

                Aufgrund des genauen Mischungsverhältnisses und der Qualität der eingesetzten Rohstoffe kann Dr. Oetker garantieren, dass jeder Kuchen gelingt. Das von Justus Liebig erfundene Backpulver war dagegen weder lagerfähig noch geschmacksneutral - zur damaligen Zeit ist Dr. Oetker´s Backin deshalb eine sensationelle Neuerung, die rasch dazu beiträgt, dass in den heimischen Küchen häufiger gebacken wird.

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                Dr. August Oetker

                August Oetker wurde am 6. Januar 1862 als Sohn von August Adolph Oetker und Bertha Oetker geboren. Nach der Bürgerschule ging er auf das Adolfinum Gymnasium in Bückeburg, wo er das Abitur im Jahr 1878 machte. Vermutlich 1884 kam er nach Hanau in eine Firma, die vor allem Gerätschaften für die Apotheken produzierte. Oetker startete sein Berufsleben mit einigen ersten erfolglosen unternehmerischen Versuchen in Berlin.

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