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Lagerung im Gefriergerät

Sterne-Kennzeichnung, richtig einfrieren und auftauen

Lebensmittel werden durch Tiefgefrieren haltbar gemacht.

Sterne von Gefriergeräten (nach DIN 8950)

* Ein Stern: -6°C oder etwas kältere Temperaturen. In diesen Fächern halten sich bereits gefrorene Lebensmittel bis zu einer Woche.

** Zwei Sterne

-12°C oder kältere Temperaturen. In diesen Fächern halten sich bereits gefrorene Lebensmittel bis zu drei Wochen.

*** Drei Sterne

-18°C oder kältere Temperaturen. In diesen Fächern halten sich bereits eingefrorene Lebensmittel über mehrere Monate. Die Haltbarkeit hängt von den jeweiligen Lebensmitteln ab.

**** Vier Sterne

Entspricht ebenfalls -18°C oder kältere Temperaturen. Diese Gefrierfächer haben ausreichend Leistung, um Lebensmittel selbst einzufrieren. In diesen Fächern halten sich bereits eingefrorene Lebensmittel über mehrere Monate. Die Haltbarkeit hängt von den jeweiligen Lebensmitteln ab.

Tipps zum Einfrieren

Für Schockgefrieren schalten Sie das Gefriergerät einige Zeit vor dem Einfüllen der einzufrierenden Lebensmittel auf Superfrosten. Bitte lesen Sie hierzu die Gebrauchsanleitung Ihres Gefriergerätes.
Nur frische Lebensmittel oder frisch zubereitete Speisen einfrieren.
Gekochte Speisen erst abkühlen lassen, da sonst der Gefriervorgang zu lange dauert und andere Vorräte antauen könnten.
Das Verpackungsmaterial muss säurestabil, kältebeständig, luftundurchlässig und reißfest sein. Verwenden Sie Plastikbeutel und Dosen, die als gefriergeeignet ausgewiesen sind. Auch extra starke Alufolie oder Aluschalen sind geeignet. Behälter sollten gut verschließbar und stapelbar sein.
Die Füllhöhe der Behälter ist abhängig vom Inhalt. Gefriergut ohne Flüssigkeit wie zum Beispiel Gemüse kann ganz voll gefüllt werden, mit Flüssigkeit wie zum Beispiel Suppe sollten nur etwa bis 2 cm unter den Rand gefüllt sein, da sich die Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt.
Beschriften Sie das Gefriergut mit Inhaltsangabe, denn gefrorene Lebensmittel sehen völlig anders aus und sind meistens nur ungenau zu bestimmen. Da Lebensmittel auch eingefroren nur eine gewisse Haltbarkeit haben, sollten Sie auch das Abpack-Datum auf der Verpackung anbringen.
Das Gefriergut neben- und nicht aufeinander zum Gefrieren in das Gerät stellen, damit die Kälte schneller durch die Speisen dringen kann. Je flacher die Pakete sind, desto schneller kann die Kälte die Speisen durchdringen. Später können bereits gefrorene Speisen problemlos platzsparend aufeinander gestapelt lagern.
Das Tiefkühlgerät übersichtlich einräumen. Das erleichtert die Entnahme und das Gerät kann schnell wieder geschlossen werden. Das vermeidet unnötige Reifbildung und damit häufiges Abtauen.
Die meisten Gemüsesorten blanchieren Sie vor dem Gefrieren. Das ist besonders wichtig bei Bohnen und Erbsen; Spargel können Sie unblanchiert einfrieren. Gemüse zum Blanchieren auf einem Sieb 2-4 Min. in reichlich kochendes Wasser geben und danach sofort zum Abkühlen in Eiswasser eintauchen. Die rasche Abkühlung erhält die Farb-, Geschmacks- und Aromastoffe. Die Kurzgarmethode tötet Bakterien ab, inaktiviert Enzyme. Vor dem Gefrieren sehr gut abtropfen lassen.
Um Beeren einzeln einzufrieren, legen Sie die vorbereiteten Beeren auf einem Tablett oder Backblech nebeneinander und lassen sie schockgefrieren. Später können die gefrorenen Beeren dann platzsparender verpackt werden. Gefrorene Beeren werden nicht so leicht beschädigt.
Lebensmittel erst nach dem Auftauen würzen. Salz und Zucker entziehen den Speisen Eigensaft, Gewürze verlieren ihren Geschmack.
Magere Lebensmittel sind länger lagerfähig als fette.
Zum Tiefgefrieren geeignet sind z. B.: Fleisch, Fisch, Geflügel, gegartes Gemüse, Beerenobst, Brot

Tipps zum Auftauen

Gefriergut, z. B. Fleisch oder Fisch, das auftaut, sollte nie in der Flüssigkeit liegen, idealerweise ein Sieb verwenden, damit das Tauwasser abfließen kann.
Gemüse gefroren weiterverarbeiten.
Kleine Fleisch- oder Fischportionen können angetaut weiterverarbeitet werden.
Angetautes, aber nicht vollkommen aufgetautes Fleisch lässt sich sehr gut schneiden zum Beispiel für Geschnetzeltes oder Gulasch.
Im Gefrierkochbeutel eingefrorene Speisen im Wasserbad auftauen und erwärmen.
Angetaute oder aufgetaute Lebensmittel nicht wieder einfrieren. Während des Auftauens können sich auf der Oberfläche der Lebensmittel Bakterien vermehren, die auch durch erneutes Einfrieren nicht abgetötet werden. Nach dem Auftauen vermehren sich diese Organismen weiter und können zu gesundheitlichen Schäden führen.
Aufgetautes innerhalb von 24 Stunden weiterverarbeiten.
Rohe, aufgetaute Lebensmittel, die nach dem Auftauen gegart worden sind, können als fertig zubereitete Speise wieder eingefroren werden.
In der Lebensmittelindustrie können Lebensmittel schockgefrostet werden. Dies geschieht meist durch flüssigen Stickstoff oder Kohlendioxid. Dabei wird der größte Teil der Zellflüssigkeit im Gefriergut bei mind. -30°C so schnell eingefroren, dass sich möglichst kleine Eiskristalle bilden, z. B. bei empfindlichen Lebensmitteln wie Beerenfrüchten.
Ist die Gefriertemperatur nicht niedrig genug, bilden sich größere Eiskristalle, die das Zellgewebe verändern und zerstören und Aussehen und Nährstoffgehalt nach dem Auftauen beeinträchtigen. Die endgültige Lagertemperatur sollte mind. -18°C betragen.
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