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Offizielle Stellungnahme zur Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte von Dr. Oetker im Nationalsozialismus

Oktober 2013 Unternehmens-News

Die Familie Oetker beauftragte im Sommer 2009 den international renommierten Augsburger Universitätsprofessor Dr. Andreas Wirsching, die Geschichte des Unternehmens Dr. Oetker und der Gesellschafterfamilie in der Zeit des Nationalsozialismus aufzuarbeiten. Prof. Dr. Wirsching, heute Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) und Direktor des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) in München, und seine Mitarbeiter Dr. Sven Keller (IfZ) und Dr. Jürgen Finger (LMU) hatten zu diesem Zweck uneingeschränkten Zugang zum Dr. Oetker Firmenarchiv. Die Ergebnisse der dreijährigen Forschungsarbeit erscheinen im Oktober 2013 unter dem Titel „Dr. Oetker und der Nationalsozialismus – Geschichte eines Familienunternehmens 1933-1945“ im Verlag C.H.Beck. „Die Arbeit von Professor Wirsching und seinem Team hat sowohl Bekanntes quellenmäßig belegt als auch viele uns unbekannte Fakten ans Licht gebracht. Wir als Familie müssen hinnehmen, dass die handelnden Personen damals das System bejaht und unterstützt haben und in einigen Fällen Entscheidungen getroffen haben, von denen wir uns heute wünschen, sie hätten anders entschieden,“ stellt Dr. h.c. August Oetker, Vorsitzender des Beirates der Dr. August Oetker KG, fest. „Die objektive und vorbehaltlose Aufarbeitung dieses Kapitels unserer Unternehmensgeschichte lässt indes keine Mutmaßungen oder Missdeutungen über unsere Vergangenheit mehr zu. Sie ist, mit dem Blick auf das Ende des Dritten Reiches und den Tod eines großen Teils meiner Familie, gleichzeitig eine Mahnung an alle, sich einzusetzen für eine offene, freie Gesellschaft und jeglichen totalitären Strömungen entschieden entgegenzutreten.“


Bielefeld, im Oktober 2013


Für Rückfragen zur Presseinformation

Dr. Jörg Schillinger
Leiter Hauptabteilung Öffentlichkeitsarbeit
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