150. Geburtstag von Caroline Oetker

Zum 150. Mal jährt sich am 14. Oktober 2017 der Geburtstag von Caroline Oetker, Ehefrau des Firmengründers Dr. August Oe...

Oktober, 2017 Unternehmens-News

<Bielefeld, 12. Oktober 2017> Zum 150. Mal jährt sich am 14. Oktober 2017 der Geburtstag von Caroline Oetker (1867–1945), Ehefrau des Firmengründers Dr. August Oetker. Nach seinem Tod lenkte sie die Geschicke des Unternehmens und setzte sich stark für die sozialen Belange ihrer Mitbürger ein. Für ihr Engagement wurde sie 1934 zur Ehrenbürgerin der Stadt Bielefeld ernannt.


Lina, wie sie zeitlebens genannt wurde, kam am 14. Oktober 1867 als Caroline Friederike Jacobi im hessischen Hanau zur Welt. Im Alter von 15 Jahren lernte sie dort den jungen Dr. August Oetker kennen. Am 20. März 1889 heirateten die beiden. Nach dem Erwerb einer Apotheke in Bielefeld zog das Ehepaar mit dem gemeinsamen Sohn Rudolf in die Leineweberstadt. Die Eröffnung der Apotheke am 1. Januar 1891 gilt als Gründungsdatum des heutigen Nahrungsmittelunternehmens.

Als Ehefrau und kluge Beraterin unterstützte Caroline Oetker ihren Ehemann bei der Arbeit sowie bei seinen Versuchsreihen in der Hinterstube der Apotheke. Der wirtschaftliche Erfolg ermöglichte es ihm, die Apotheke im Mai 1900 aufzugeben und in einen Fabrikneubau an der Bielefelder Lutterstraße zu ziehen. Bereits einige Jahre später wagte Dr. August Oetker die ersten Schritte in ausländische Märkte. Auf diese Weise formte er ein Unternehmen, das trotz der Folgen des Ersten Weltkriegs zu den bedeutendsten seiner Art in Europa gehörte.

Die Frau im Hintergrund

Nach dem frühen Tod von Dr. August Oetker im Januar 1918 führte Caroline Oetker als neues Familienoberhaupt das Lebenswerk ihres Ehemannes mit Umsicht fort. Im damaligen schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bewies sie Gespür für das Geschäft und traf ihre Entscheidungen mit dem Ziel, die Firma in ferner Zukunft ihrem Enkelsohn Rudolf-August Oetker (1918–2007) zu übergeben. Als 1920 die Übernahme der Nährmittelfabrik durch eine andere Firma drohte, tilgte sie die Schulden mit ihrem Privatvermögen.

Unternehmerin mit sozialem Engagement

Caroline Oetker fühlte sich von jeher sowohl für ihre Mitarbeiter als auch für ihre Mitbürger verantwortlich und leistete großzügige finanzielle Beiträge für diverse gemeinnützige Projekte. Im Hinblick darauf verstand sie sich aber nicht als Mäzenin, sondern als sozial denkende Geschäftsfrau. Bei all ihren Spenden wollte sie namentlich nicht genannt werden.

Unabhängigkeit, Familientradition und die frühe Beschäftigung mit sozialen Fragen ihrer Zeit waren die Wurzeln ihres vielfältigen Engagements. Ihre Bereitschaft in Notlagen zu helfen, wurde insbesondere im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg deutlich. Im Jahr 1915 übergab sie dem Zweigverein des Vaterländischen Frauenvereins Bielefeld eine Schenkung von insgesamt 100.000 Mark und bestimmte, dass das Geld für dringende Bedürfnisse von Kriegswaisen eingesetzt werden sollte.

Eine Konzerthalle für Bielefeld

Im Gedenken an ihren im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohn, Dr. Rudolf Oetker (1889–1916), stiftete sie Bielefeld eine Konzerthalle, indem sie der Stadt das Darlehen für den Bau erlies. Die Rudolf-Oetker-Halle wurde am 31. Oktober 1930 feierlich eingeweiht. Auch nach der Eröffnung der Musikhalle stellte Caroline Oetker hohe Zuschüsse für das Konzertprogramm des städtischen Orchesters zur Verfügung. Zu ihrem 67. Geburtstag im Oktober 1934 verlieh ihr der Rat der Stadt Bielefeld in Anerkennung ihrer „nimmer müden Hilfsbereitschaft und Gebefreudigkeit“ das Ehrenbürgerrecht. Bis heute ist sie Bielefelds einzige Ehrenbürgerin.

Caroline Oetker – Was bleibt?

Gemeinsam mit ihrem Ehemann legte Caroline Oetker den Grundstein für das gesellschaftliche Engagement des Familienunternehmens Dr. Oetker. So verstanden es auch die nachfolgenden Familiengenerationen als Auftrag, sich für die Belange der Gesellschaft zu engagieren – eine Tradition, die bis heute Bestand hat. Nach ihrem Tod am 7. April 1945 hielt die Stadt Bielefeld ihr Andenken in Ehren. Dies spiegelt unter anderem die Umbenennung der Straße Am Bürgerpark in Lina-Oetker-Straße wider. Heute erinnert ebenfalls die Seniorenresidenz Caroline Oetker Stift am Johannisberg in Bielefeld an die Ehefrau des Firmengründers.


Für Rückfragen zur Presseinformation

Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG
Hauptabteilung Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Jörg Schillinger
Telefon: +49 521 155-2619
E-Mail: joerg.schillinger@oetker.de

Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG
Hauptabteilung Öffentlichkeitsarbeit
Diana Schwindt
Telefon: +49 521 155-3021
E-Mail: diana.schwindt@oetker.de 


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