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Lebensmittel-Lexikon

Vitamin A

Retinol, Retinal und Retinylester mit voller Vitaminwirkung umfassende Sammelbezeichnung. Im Gegensatz dazu werden Retinsäure und ihre Derivate als Retinoide zusammengefasst, die nur eingeschränkte biologische Aktivität aufweisen. V. A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, ist sehr empfindlich gegenüber Licht und Sauerstoff und wird in Form von Retinylestern aus tierischen Produkten (v. a. Leber, aber auch Eigelb, Butter, Käse) bzw. in Form seiner Provitamine (den Carotinoiden, v. a. beta-Carotin) aus pflanzlichen Produkten aufgenommen. Die Provitamine werden in der Darmschleimhaut in unterschiedlichem Ausmaß zu Retinol gespalten. Um die Vitaminwirkung vergleichbar zu machen, erfolgt eine Umrechnung in Retinol-Äquivalente (1 mg R. Ä. entspricht 1 mg Retinol = 6 mg all-trans-beta-Carotin = 12 mg andere Provitamin A Carotinoide = 1,15 mg all-trans-Retinylacetat = 1,83 mg all-trans Retinylpalmitat). V. A ist in Form von all-trans-Retinal Bestandteil des Sehpurpurs (Rhodopsin) und damit entscheidend am Sehvorgang beteiligt. Des Weiteren zeigt V. A Wirkung auf biologische Membranen und reguliert Gewebewachstum und Zelldifferenzierung. Ein Vitamin-A-Mangel führt deshalb zu charakteristischen Veränderungen am Auge. Es kommt zu Nachtblindheit, Xerophtalmie (Eintrocknen des Auges), Keratomalazie (Geschwürbildung der Hornhaut) bis hin zum Erblinden. Außerdem treten Schädigungen aller Epithelzellen mit Verhornung von Haut und Schleimhaut auf, was eine erhöhte Infektanfälligkeit zur Folge hat. Andererseits sind auch Hypervitaminosen möglich, die sich akut u. a. durch Kopfschmerz, Brechreiz und Muskelkrampf äußern. Umstritten ist die Teratogenität von V. A, weshalb Schwangeren abgeraten wird, im 1. Trimenon Leber zu verzehren. Als gesichert gilt hingegen die Teratogenität von äußerlich zugeführter Retinsäure (z. B. bei Aknetherapien), die zu schweren Missbildungen bis hin zum Abort führt.

Englisch: vitamin A

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