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Lebensmittel-Lexikon

Tee

1. Blätter, Blattknospen und zarte Stiele des aus Assam (Hinterindien) stammenden, von dort aber schon 2700 v. Chr. nach China gebrachten immergrünen Teestrauches mit den beiden Unterarten var. sinensis (China-Tee) und var. assamica (Assam-Tee), die nach den üblichen Verfahren wie Welken, Rollen, Fermentieren, Zerkleinern und Trocknen bearbeitet wurden. Heute werden zumeist Teesorten angebaut, die aus Kreuzungen der beiden Varietäten hervorgegangen sind und zur besseren Anpassung an die verschiedenen Umweltbedingungen gezüchtet wurden. Die wild wachsend bis zu 20 m hoch werdende Pflanze wird in Teeplantagen, auch Teegärten genannt, zur besseren Ernte und zum Erzielen möglichst vieler junger Triebe zu einem etwa 1 m hohen Busch zurückgeschnitten. Gepflückt werden in zeitlich festgelegten Intervallen immer nur die jüngsten Triebe mit zwei Blättern und einer ungeöffneten Blattknospe ("Two leaves and a bud"), die dann zu schwarzem Tee, Oolong-Tee oder grünem Tee verarbeitet werden. Die Vermehrung der Pflanzen erfolgt i. d. R. über Stecklinge. Hauptanbauländer sind China (China-Tee), Indien mit den Anbaugebieten Assam, Dooars, Darjeeling, Nilgiri und Travancore, Kenia mit den Anbaugebieten Nandi, Kericho, Nyeri und Meru sowie Sri Lanka (Ceylon-Tee). Zum erfolgreichen Teeanbau ist eine Durchschnittsjahrestemperatur zwischen 12 und 30°C, regelmäßige Niederschläge sowie ein tiefer, durchlässiger, saurer Boden ohne Staunässe erforderlich. Wesentliche Bestandteile des T. sind die anregenden Alkaloide Coffein (2,7-3,3 g/100 g TS) und Theobromin (0,17 g/100 g TS) sowie Gerbstoffe (Tannin); 2. durch Aufguss von 1. mit kochendem Wasser erzeugtes Getränk, dessen Beliebtheit sowohl auf dem aromatisch herben Geschmack als auch auf der anregenden Wirkung des Coffeins beruht, die im Vergleich zu Kaffee später einsetzt und länger anhält, da die Gerbstoffe seine Absorption bremsen und steuern. Die physiologische Wirkung von T. ist weiterhin abhängig von der Dauer der Wassereinwirkung. Nach drei Minuten ist das Coffein fast vollständig herausgelöst und die maximale anregende Wirkung erreicht, nach fünfminütigem Ziehen überwiegen die Gerbstoffe, so dass sowohl der Geschmack erheblich beeinträchtigt als auch die anregende Wirkung des Coffeins von der beruhigenden Wirkung der Gerbstoffe überlagert wird. Die ersten Beschreibungen der wohltuenden Wirkung von T. erfolgten bereits vor etwa 5000 Jahren in China. Den Status eines Nationalgetränkes errang er in China aber erst zwischen 600 und 900 n. Chr. In Europa ist T. erst seit etwa Mitte des 17. Jahrhunderts bekannt.

Englisch: tea

Taxonomie: Camellia sinensis (L.) O.KUNTZE (Fam.: Theaceae)

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Dr. Oetker ruft Tiefkühlpizza „Die Ofenfrische Thunfisch“ zurück

<Bielefeld, 10.09.2019> Die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG ruft vorsorglich das Produkt Tiefkühlpizza „Die Ofenfrische Thunfisch“ zurück.

Betroffen ist ausschließlich die folgende Ware:

  • „Die Ofenfrische Thunfisch“ (GTIN: 4001724011149)
  • Chargen Nr: 28061911
  • Produktionsdatum: 28.06.2019
  • Produktionszeitraum: 06:13-09:01 Uhr
  • Verfallsdatum/MHD: 03.2020

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in Einzelfällen – aufgrund eines Fehlers in der Rohstofflieferung – weiße Plastikteilchen im Belag der Pizza befinden. Die betroffene Ware wurde ausschließlich im deutschen Handel ab Juli 2019 in Verkehr gebracht. Zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken werden die Verbraucher gebeten, die zurückgerufene Ware in der Einkaufsstätte, in der das Produkt erworben wurde, abzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

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