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Lebensmittel-Lexikon

Milch

1. nach der biologischen Definition das Sekret der Milchdrüsen weiblicher Säugetiere, das alle zur Aufzucht der Neugeborenen erforderlichen Nährstoffe wie Eiweiße, Fett, Milchzucker, Mineralien und Vitamine und ihr Immunsystem stärkende Stoffe wie Immunoglobuline enthält. Die Zusammensetzung fällt bei den einzelnen Tierarten recht unterschiedlich aus, so dass eine Substitution oft mit Schwierigkeiten verbunden ist; 2. nach lebensmittelrechtlicher Definition das durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnene Erzeugnis der normalen Eutersekretion von zur Milcherzeugung gehaltenen Tierarten. Zum größten Teil handelt es sich hierbei um Kuhmilch. Allerdings wird auch in Europa von Schafen, Ziegen, Büffeln und Pferden M. gewonnen, die hauptsächlich zu Käsen oder Spezialprodukten verarbeitet wird sowie z. T. als diätetisches Lebensmittel Verwendung findet. Die Zeit des Milchgebens (Laktationsperiode) umfasst bei der Kuh 270-330 Tage. Die erste M. nach dem Kalben (Kolostral- oder Biestmilch) hat einen besonders hohen Eiweiß- und Mineralsalzgehalt und darf in den ersten fünf Tagen nicht an die Molkerei geliefert werden. Während der Laktationsperiode bleibt die Zusammensetzung der M. bezüglich Fettgehalt und anderer Inhaltsstoffe nicht völlig gleich. Sie schwankt abhängig von Faktoren wie dem Zeitpunkt des Melkens, der Rasse, des verwendeten Futters und der Belastung der Tiere. Aufgrund ihres Reichtums an Nährstoffen ist M. ein guter Nährboden für Mikroorganismen wie z. B. Milchsäurebakterien. Dies ist ein wesentlicher Vorteil bei der Herstellung von fermentierten Milcherzeugnissen wie z. B. Joghurts, Crème fraîche und anderen Sauermilcherzeugnissen und im Verarbeitungsprozess erwünscht. Nachteilig wirkt sich diese Eigenschaft im Hinblick auf den möglichen raschen mikrobiellen Verderb aus. Daher wird der Hygiene und der Qualität in der gesamten Kette von der Gewinnung über den Herstellungsprozess bis hin zur Lagerung zum Verkauf bei M. und Milchprodukten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Von den Milcherzeugern an die Molkereien gelieferte M. (Anlieferungsmilch) wird regelmäßig auf Qualität (Fettgehalt, Eiweißgehalt, bakteriologische Beschaffenheit, somatische Zellen, Hemmstoffe u. v. m.) untersucht. Zum Schutz vor Krankheitserregern (pathogene Keime) wird sie mit Ausnahme von Käserei- und Vorzugsmilch gereinigt, homogenisiert, standardisiert und in zugelassenen Erhitzungsapparaten dem jeweiligen Endprodukt entsprechend einem ausreichenden Wärmebehandlungsverfahren unterzogen. Anschließend erfolgt eine sofortige Kühlung. Verwendete Erhitzungsverfahren sind Pasteurisieren, Ultrahocherhitzen und Sterilisieren. Die erfolgreich einem Wärmebehandlungsverfahren unterzogene M. wird zu Konsummilch, Butter, Käse und der großen Gruppe der Milcherzeugnisse verarbeitet. M. besitzt wegen ihres hohen Nährstoffgehalts eine herausragende ernährungsphysiologische Bedeutung. Der regelmäßige Verzehr von M. und Milchprodukten wird im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung empfohlen, da sie einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung des Körpers mit Calcium leisten. Dadurch wird der Knochenaufbau unterstützt und einer möglichen späteren Erkrankung an Osteoporose vorgebeugt; 3. volkstümlich für reife Hoden bzw. Samenflüssigkeit männlicher Fische, speziell bei Hering. Heringsmilch Milchner

Englisch: milk

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Dr. Oetker ruft Tiefkühlpizza „Die Ofenfrische Thunfisch“ zurück

<Bielefeld, 10.09.2019> Die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG ruft vorsorglich das Produkt Tiefkühlpizza „Die Ofenfrische Thunfisch“ zurück.

Betroffen ist ausschließlich die folgende Ware:

  • „Die Ofenfrische Thunfisch“ (GTIN: 4001724011149)
  • Chargen Nr: 28061911
  • Produktionsdatum: 28.06.2019
  • Produktionszeitraum: 06:13-09:01 Uhr
  • Verfallsdatum/MHD: 03.2020

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in Einzelfällen – aufgrund eines Fehlers in der Rohstofflieferung – weiße Plastikteilchen im Belag der Pizza befinden. Die betroffene Ware wurde ausschließlich im deutschen Handel ab Juli 2019 in Verkehr gebracht. Zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken werden die Verbraucher gebeten, die zurückgerufene Ware in der Einkaufsstätte, in der das Produkt erworben wurde, abzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

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