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Lebensmittel-Lexikon

Lactoseintoleranz

nicht mit einer Milcheiweißallergie zu verwechselnde Störung des Lactoseabbaus, die auf dem völligen Fehlen oder dem Mangel an dem für die Verdauung von Milchzucker (Lactose) verantwortlichen Enzym beta-Galactosidase (früher Lactase) beruht. Wird der Milchzucker nicht oder nur unzureichend in seine Bausteine Glucose und Galactose zerlegt, gelangt er unverändert in tiefere Darmabschnitte, wo er von Bakterien vergoren wird. Die dabei gebildeten Gase und Säuren führen zu den klinischen Symptomen der L. wie Blähungen, Krämpfe und Durchfall. Es wird unterschieden zwischen dem seltenen primären, angeborenen Lactasemangel, der sich schon im Säuglingsalter bei der Muttermilchernährung äußert und dem häufiger auftretenden, erworbenen Lactasemangel, der im Jugend- oder Erwachsenenalter erstmals auftritt und dessen Ursachen noch weitgehend unbekannt sind. Eine weitere Form ist die sekundäre L., die als Folge einer primären Darmerkrankung wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa auftritt, und die meist nach erfolgreicher Therapie der Grunderkrankung wieder verschwindet. Die diätetische Behandlung der L. besteht im Meiden von Milchzucker und/oder in einer oralen Substitution von Lactase. Auf dem Markt erhältlich sind auch lactosearme Milcherzeugnisse, Spezialprodukte, die durch teilweise Spaltung der Lactose hergestellt werden. Da häufig nur ein partieller Lactasemangel vorliegt, können jedoch meist geringe Mengen an Milch- und Milchprodukten toleriert werden. Wichtig ist, die Deckung des Calciumbedarfs zu berücksichtigen, was bei einem völligen Verzicht auf Milch und Milchprodukte nicht möglich ist. Weltweit können etwa 75% der Erwachsenen, v. a. Afrikaner und Asiaten, keinen Milchzucker verdauen, in Deutschland sind 10-15% der Bevölkerung von einer L. betroffen.

Englisch: lactose intolerance

Synonyme: Milchzuckerunverträglichkeit

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