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Lebensmittel-Lexikon

Kölsch

helles, klares, obergäriges Vollbier mit hopfenbetonter Charakteristik. Bedeutung hat K. allein in Köln und Umgebung, wo es als Teil der kölnischen Lebensart die dominierende Biersorte ist und als Produkt der seit dem 9. Jahrhundert bestehenden Brautradition der Domstadt gilt. Eine Standesvertretung der Kölner Brauer gab es schon im Jahr 1250, ein durch den Rat der Stadt festgelegtes Reinheitsgebot schon 1429 und damit 87 Jahre vor dem bekannten Erlass von Wilhelm IV. Herzog von Bayern. Die Bezeichnung K. ist eine geschützte geographische Angabe nach EU-Verordnung 2081/92 und außerdem durch eine vom Bundeskartellamt anerkannte und im Bundesanzeiger veröffentlichte Vereinbarung der Kölner Brauereien, der Kölsch-Konvention von 1986, definiert. Neben der Beschaffenheit des Bieres ist dort der Brauort festgelegt auf das Stadtgebiet Köln; diejenigen Brauereien außerhalb des Stadtgebiets von Köln, die die Bezeichnung "Kölsch" bereits vor Inkrafttreten dieser Wettbewerbsregeln traditionell verwendeten, erhielten Bestandsrecht. De facto reicht das Produktionsgebiet damit von einzelnen Brauereien in Bonn und Brühl über Köln bis nach Leverkusen und Wiehl im Bergischen Land. Als einziges zum Ausschank von K. zu benutzendes Glas wird in der Konvention die zylindrische, 0,2 l fassende so genannte Kölsch-Stange festgelegt.

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