COOKIES auf der Dr. Oetker Website

Unsere Website verwendet Cookies für verschiedene Zwecke, insb. zur Verbesserung ihrer Funktionsweise und Analyse des Nutzungsverhaltens. Das Navigieren auf dieser Website oder das Anklicken des Feldes OK wird als Zustimmung zur Verwendung von Cookies betrachtet. Mehr Informationen zu diesen Cookies und deren Löschung finden Sie im Datenschutzhinweis und unter Einstellungen.

Notwendige Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit die Basisfunktionen von oetker.de genutzt werden können.
Notwendige und Performance-Cookies
Die Performance-Cookies helfen darüber hinaus die Nutzung von oetker.de zu analysieren, damit wir die Qualität laufend messen und verbessern können.
Notwendige, Performance- und Marketing- & Dritt-Cookies
Diese Marketing- & Dritt Cookies helfen uns zudem, auf anderen Plattformen personalisierte Inhalte von oetker.de anzuzeigen.

Lebensmittel-Lexikon

Hopfen

mehrjährige zweihäusige Kletter- und Schlingpflanze, die früher wild wachsend z. B. an Flussufern anzutreffen war, heute in Intensivkulturen fast ausschließlich zum Bierbrauen angebaut wird. Es werden nur die weiblichen Pflanzen gezüchtet, um eine Bestäubung zu verhindern, die den Brauwert verringern würde. Diese bilden zapfenförmige Blütenstände, aus denen die Dolden hervorgehen, deren Drüsenhaare an den Neben- und Deckblättern ätherische Öle, Harze (Lupulin), Gerbstoffe und Flavonoide enthalten. Die Ernte (Pflücke) der Dolden beginnt nach der Ausreifung etwa Ende August/Anfang September und wird überwiegend maschinell durchgeführt. Anschließend wird in Darren der Wassergehalt mittels Warmluft von etwa 80% auf etwa 12% zur Haltbarmachung verringert, unter amtlicher Aufsicht abgefüllt, versiegelt und nach Anbaugebiet, Sorte und Jahrgang gekennzeichnet bzw. Hopfenpulver oder Hopfenextrakt gewonnen. Beim Bierbrauen werden die ätherischen Öle und Bitterstoffe während des Kochens der Bierwürze freigesetzt, bestimmen das Aroma des jeweiligen Biertyps, begünstigen ferner die Bildung und Haltbarkeit des Schaumes und wirken konservierend. Die Gerbstoffe des H. fällen beim Kochen der Würze bestimmte instabile Eiweißverbindungen des Malzes aus, welche sonst die Haltbarkeit des Bieres beeinträchtigen könnten. In Deutschland wird H. v. a. im Hallertau, in Mittelfranken und am Bodensee angebaut. Anhand von Aroma und Bitterwert werden die Sorten Bitterstoffhopfen, Aromahopfen und feinster Aromahopfen unterschieden. Geringe Mengen an H. werden für die pharmazeutische Industrie (für Beruhigungsmittel, Schlafmittel), zur Herstellung von Spirituosen und Hopfensprossen verwendet.

Taxonomie: Humulus lupulus L. (Fam.: Cannabaceae)

0 Merkzettel

Sie haben Fragen oder ein Anliegen?

Gerne beantwortet der Dr. Oetker Verbraucherservice Ihre Fragen rund um unsere Produkte, Rezepte & Inhaltsstoffe. Wir sind auch Ihr Ansprechpartner bei Reklamationen, geführten Rundgängen in der Dr. Oetker Welt, Seminaren und Vorführungen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

00800 - 71 72 73 74

 

Nutzen Sie unseren kostenlosen Webchat:

Wir sind erreichbar: 

Montag bis Freitag von 9-12 Uhr 
Montag bis Donnerstag von 13-16 Uhr
Samstag von 9-15 Uhr

 

 

 

Sie haben Fragen oder ein Anliegen

Vielen Dank für Ihre Nachricht