COOKIES auf der Dr. Oetker Website

Unsere Website verwendet Cookies für verschiedene Zwecke, insb. zur Verbesserung ihrer Funktionsweise und Analyse des Nutzungsverhaltens. Das Navigieren auf dieser Website oder das Anklicken des Feldes OK wird als Zustimmung zur Verwendung von Cookies betrachtet. Mehr Informationen zu diesen Cookies und deren Löschung finden Sie im Datenschutzhinweis und unter Einstellungen.

Notwendige Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit die Basisfunktionen von oetker.de genutzt werden können.
Notwendige und Performance-Cookies
Die Performance-Cookies helfen darüber hinaus die Nutzung von oetker.de zu analysieren, damit wir die Qualität laufend messen und verbessern können.
Notwendige, Performance- und Marketing- & Dritt-Cookies
Diese Marketing- & Dritt Cookies helfen uns zudem, auf anderen Plattformen personalisierte Inhalte von oetker.de anzuzeigen.

Lebensmittel-Lexikon

Folsäure

umfasst eine Gruppe von Verbindungen mit gleicher Vitaminwirkung. Unter F. i. e. S. wird nur die Pteroylmonoglutaminsäure (PGA) verstanden. Alle anderen Abkömmlinge mit bis zu sechs weiteren Glutamatresten werden als Folate zusammengefasst. Da die Absorptionsrate der Monoglutamate aus der Nahrung wesentlich höher ist als die der Polyglutamate wird eine Umrechnung in Folat-Äquivalente vollzogen (1 µg F. Ä. = 1 µg Nahrungsfolat = 0,5 µg synthetische PGA). F. gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist empfindlich gegenüber Hitze und Licht. Die Wirkform des Vitamins ist die Tetrahydrofolsäure (und ihre Derivate), die als Coenzym bei der Übertragung von C1-Resten fungiert und so u. a. an der DNS-Synthese und der Bildung der Erythrozyten im Knochenmark beteiligt ist. Ein Mangel führt zu Veränderungen von Haut und Schleimhaut, später zur megaloblastären Anämie. Eine niedrige Folatkonzentration im Blut korreliert außerdem mit einem hohen Homocysteinspiegel, der vermutlich ein Risikofaktor für Arteriosklerose und Herzinfarkt ist. Während der Schwangerschaft kann ein Mangel Entwicklungsstörungen, Missbildungen und Fehlgeburt verursachen, bei genetischer Prädisposition besteht die Gefahr eines Neuralrohrdefekts. Zu einer Hypovitaminose kann hoher Alkoholkonsum oder auch die langfristig Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Antiepileptika, Cytostatika) beitragen. Hypervitaminosen sind nicht zu befürchten, allerdings kann die Aufnahme hoher Folsäuredosen einen vorhandenen Vitamin-B12-Mangel maskieren. Eine gute Folsäurequelle stellen grüne Blattgemüse dar (der Name leitet sich von lat.: folium = Blatt ab), ebenso wie Sojabohnen und Weizenkeime.

Englisch: folic acid

0 Merkzettel