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Lebensmittel-Lexikon

Fischvergiftung

unscharfe Bezeichnung für Krankheitssymptome, die auf den Verzehr von Fisch oder Fischerzeugnissen zurückzuführen sind. Hinsichtlich des verursachenden Agens lassen sich unterscheiden: 1. fischeigene Toxine (Kugelfische, Laich der Flussbarbe, Giftstacheln von Petermännchen und Drachenkopffischen); 2. Toxine aus Mikroalgen, die über die Nahrung in den Fisch gelangen (Ciguatoxin, Saxitoxin, Domoinsäure) wie bei der Ciguatera-Vergiftung und der Muschelvergiftung; 3. Toxine, die beim mikrobiellen Abbau von Fischeiweiß entstehen (z. B. Histamin, Trimethylamin); 4. anorganische und organische Schadstoffe aus dem Umgebungswasser (Schwermetalle, polychlorierte Biphenyle, Dioxine, chlorierte Kohlenwasserstoffe), bei Zuchtfisch auch Arzneimittel (Antibiotika, Sulfonamide, Hormone), Mittel zur Bekämpfung von Parasiten (Formaldehyd) und Kupferverbindungen zur Verbesserung der Wasserqualität; 5. Infektionserreger (v. a. Salmonellen, Listerien, Vibrionen) und Parasiten (Fischbandwurm Nematoden Trematoden). Die genannten Toxine und die meisten Schadstoffe sind hitzeresistent. Infektionserreger und Parasiten werden bei ausreichendem Erhitzen abgetötet und damit inaktiviert. Gefahr besteht beim Verzehr von rohem Fisch (z. B. Sashimi, Sushi). Die häufigste Ursache für eine F. sind Infektionen und/oder Toxine aus dem Abbau von Fischeiweiß bei unsachgemäßer Lagerung von Fischerzeugnissen und Zubereitungen mit Fisch. Allergische Reaktionen gegen Fischeiweiß sind definitionsgemäß keine F.

Englisch: fish-borne poisoning

Synonyme: Ichthyismus

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