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Lebensmittel-Lexikon

Escherichia coli

natürliches Darmbakterium gesunder Menschen und Tiere aus der Familie der Enterobacteriaceae und Indikatorkeim für fäkale Verunreinigungen. Der normalerweise harmlose Darmbewohner ist jedoch fakultativ pathogen und es kann v. a. bei Resistenz geschwächten Menschen nach einer Infektion mit E. coli z. B. zu Wund- und Harnwegsinfektionen kommen. Bestimmte Stämme können auch Darminfektionen verursachen und werden dabei in vier Gruppen unterteilt: 1. Enteropathogene E. coli (EPEC) verursachen v. a. bei Säuglingen schwer verlaufende Durchfallerkrankungen, die mitverantwortlich sind für die hohe Säuglingssterblichkeit in Entwicklungsländern. 2. Enterotoxische E. coli (ETEC) bilden hitzelabile und/oder hitzestabile Enterotoxine (Exotoxine) und verursachen choleraartige wässrige Durchfälle. Sie sind häufig Erreger der Reisediarrhöe, die Übertragung erfolgt über fäkal kontaminiertes Trinkwasser oder Lebensmittel. 3. Enteroinvasive E. coli (EIEC) können in die Schleimhautzellen des Dickdarms einwandern und verursachen geschwürige Entzündungen und ruhrartige Durchfälle. 4. Enterohämorrhagische E. coli (EHEC) bilden Zelltoxine, die schwere wässrige bis blutige Durchfälle und/oder Nierenerkrankungen mit akutem Nierenversagen und Anämie hervorrufen. Hauptinfektionsquellen der gegenüber Umwelteinflüssen extrem resistenten und extrem infektiösen EHEC sind für den Menschen Rindfleischprodukte und Rohmilch. In Deutschland treten die erst seit 1982 bekannten EHEC-Infektionen sehr selten auf.

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